Hintergrund Verlaufsgrafik

19191932

Eine Geschichte beginnt

Die Geschichte von VOGL + CO beginnt im Jahr 1919, als
Konrad und Maria Vogl in der Grazer Leonhardstraße ein
Handelsgeschäft für Fahr- und Motorräder eröffneten. Bereits
vier Jahre später gründeten sie die Firma „Autohaus Vogl“,
einen Automobil-Handel mit angeschlossener
Reparaturwerkstätte.

19331939

Innovation und Pioniergeist

Dass die Firmenpolitik von Konrad Vogl schon damals von Innovation und Pioniergeist geprägt war, zeigt seine
Entscheidung, 1932 mit acht Automobilen (Marke Steyr XII,
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h) das erste steirische
Leihwagenunternehmen ins Leben zu rufen. Beide
Betriebszweige florierten und bald schon zählte man zu den
größeren Unternehmen der Autobranche.

Hintergrund Verlaufsgrafik

19401946

Im Krieg fast gänzlich zerstört

Der zweite Weltkrieg machte alles zunichte:
Jegliche Privatinitiative war zu dieser Zeit
unmöglich, der seit 1939 in der Schießstattgasse
angesiedelte Betrieb wurde vorwiegend zur
Reparatur von Wehrmachtsfahrzeugen
herangezogen und im Jahr 1944 durch
Bombentreffer fast gänzlich zerstört.

19471949

Mut zum Risiko

Zwar besetzten die Alliierten ab Kriegsende das
Firmengelände, doch seinem Pioniergeist verpflichtet, begann
Konrad Vogl mit dem Wiederaufbau seines Unternehmens.
1948 konnte er sich schließlich aus der Depression des Kriegs
und seiner Folgen befreien: Mit viel Mut zum Risiko wurden
jede Menge Jeeps aus ehemaligen Heeresbeständen
aufgekauft, 100 Stück davon zu Rettungsfahrzeugen fürs Rote
Kreuz umgebaut und der Rest als Lieferwägen verkauft.
 
In diesem Jahr trat auch der 1930 geborene Oskar Vogl, der
bereits während seiner Schulzeit im elterlichen Betrieb
mitgearbeitet hatte, voll ins Unternehmen ein. 1949 nahm
Konrad Vogl mit verschiedenen Neuwagenproduzenten
Verhandlungen auf. Nach einem kurzfristigen Vertag mit
Citroen übernahm die Firma 1950 schließlich die
Neuwagenvertretung für Marken, die unter Autofans noch
heute Kultstatus haben: Austin, Morris, Riley, Wolsely und MG. 

19501963

Eine Erfolgsgeschichte
mit neuem Schwung

1955 folgte mit Alfa Romeo die Hauptvertretung für die
Steiermark und das südliche Burgenland, 1957 Peugeot, 1960
der Handel mit Renault. Drei maßgebliche Bausteine der
weiteren Erfolgsgeschichte des Grazer Familienunternehmens.

Aufbauwille, Unternehmergeist und Fleiß kennzeichneten auch
die nächsten Jahre: 1952 wurde am Ostrand des
Betriebsgeländes der erste Ausstellungsraum gebaut.
Erstmalig konnte man in der Schießstattgasse Automodelle
hinter verglasten Schaufenstern bewundern. 1957 erfolgte der
Zubau einer weiteren Werkstättenhalle an die bestehende
Holzhalle in der Schießstattgasse 65.
 

1963 entstand die erste steirische, 624 m2 große,
Großraumverkaufshalle für PKW in der Pestalozzistraße. Diese
wurde hauptsächlich für den Verkauf von Gebrauchtwagen
und Sonderausstellungen verwendet.

Hintergrund Verlaufsgrafik

19641974

Verkaufshallen & der Aufbau des Hauptbetriebes

1966 wurde an der Westeinfahrt von Graz, in der Kärntner-
straße 121, ein Verkaufssalon für Neu- und Gebrauchtwagen eröffnet.
 

1967 folgte mit einer Verkaufshalle in der Wienerstraße 306 der
nächste Zweigbetrieb, diesmal also an der Nordeinfahrt von Graz.
Im Tiefgeschoß wurden Neuwagen zur Auslieferung an Kunden
und Händler aufbereitet.
 

1968 wurde nach sensationell kurzer Bauzeit der neue, nun
dreistöckige, Hauptbetrieb Schießstattgasse 65 mit zentralem
Bürogeschoß, Tiefgarage, überdeckter Reparaturannahme,
Neuwagenausstellung, und einem Ersatzteillager mit mehr als
15.000 Positionen in Betrieb genommen.
Kostenpunkt: rund acht Millionen Schilling.

19751976

Neueröffnung

1975 erreichte die laufende Expansion mit der
Eröffnung des Neubaus Schießstattgasse 62 (vis-
à-vis der Zentrale), in dem der gesamte Renault-
Verkauf untergebracht wurde, einen kurzfristigen
Höhepunkt.
 

Hintergrund Verlaufsgrafik

19772019

Wir kommen...

Doch schon richtete sich der Blick auf den Rest
der Steiermark - und ein regionaler Filialbetrieb
folgte dem nächsten:
 

  • 1977
    Eröffnung Filialbetrieb Niklasdorf
     
  • 1982
    Eröffnung Filialbetrieb Knittelfeld
  • 1983
    Eröffnung Filialbetrieb Leibnitz
  • 1996
    Eröffnung Filialbetrieb Graz West
     
  • 2003
    Eröffnung Filialbetrieb Kapfenberg
  • 1989
    Eröffnung Filialbetrieb Liezen
  • 1999
    Eröffnung Filialbetrieb Feldbach
     
  • 2009
    Eröffnung Filialbetrieb Langenwang/
    Mürztal
  • 1991
    Eröffnung Filialbetrieb Judenburg
  • 2001
    Modernisierung und Erweiterung
    Hauptbetrieb Graz
  • 2011
    Eröffnung Business Center vis-á-vis
    Graz Nord

Bereit fürs nächste Jahrhundert

2001 wurde der Hauptbetrieb in der Schießstattgasse, in dem sich auch heute noch die zentrale Verwaltung und das Logistikzentrum für alle Filialen und Händlerpartner befinden, erweitert und modernisiert.


Oskar Vogl und seine Frau Grete führten VOGL + CO bis zu ihrem Ableben. Seit 2017 steht das Unternehmen im Eigentum der Oskar Vogl Privatstiftung. Neben 14 eigenen Standorten hat die Vogl-Gruppe über 30 angeschlossene Partnerbetriebe. Jährlich werden über 10.000 Neu- und Gebrauchtwagen vermarktet, insgesamt sind rund 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.


Noch heute ist VOGL + CO das größte privat geführte Automobilunternehmen in der Steiermark. Mit Renault, Dacia, Alpine, Nissan, Alfa Romeo, Jeep, Fiat und Abarth sowie Fiat Professional verfügt der Mehrmarkenhändler über ein Produktportfolio, das vom City-Flitzer über Sportwägen, Familyvans und SUVs bis hin zum Nutzfahrzeug reicht, und so Privatkunden wie Firmenkunden gleichermaßen anspricht.
 

Renault, Dacia,
Alpine, Nissan, Alfa
Romeo, Jeep, Fiat
und Abarth

Auch der Mut zu expandieren und investieren sind dem heutigen Führungsteam geblieben: 
Zwischen 2016 und 2018 wurden die Autohäuser in Liezen, Kapfenberg, Weiz und Oberwart um- und ausgebaut. Seit Anfang 2019 ist Vogl + Co Leibnitz an der Reihe: Auf 19.000 Quadratmetern entstehen ein neues Autohaus mit topmodernem Schauraum sowie ein Logistikzentrum mit Ersatzteillager und rund 30.000 Teilepositionen.


Die Zukunft wird von VOGL + CO weniger als Herausforderung, sondern als Chance begriffen: Um den Veränderungen in der Automobilbranche und den sich wandelnden Kundenanforderungen gerecht zu werden, arbeitet das Unternehmen laufend an Produkten und Dienstleistungen, die neue Technologien integrieren und dem Thema E-Mobilität in seiner ganzen Vielfalt Rechnung tragen.

380

MITARBEITER/INNEN

10.000<

NEU- UND GEBRAUCHTWAGEN

14

EIGENE STANDORTE

30

PARTNERBETRIEBE